Logo der Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe

Satzungszweck / Stiftungsphilosophie:
Die Stiftung dient sozialen Zwecken, insbesondere auf dem Gebiet der Hilfe für Suchtkranke und Suchtgefährdete. Hierbei steht der Selbsthilfegedanke im Vordergrund. Die Stiftung ist gemeinnützig und bundesweit tätig. Sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Interessen. Das Stiftungskapital besteht zum überwiegenden Teil aus Sachvermögen in Form von Betriebseinrichtungen, Fahrzeugen und Maschinen, das in bisher über 30 Projekten (Zweckbetrieben) Ausbildung und Arbeit für ehemals alkohol- und drogenabhängige Menschen ermöglicht.

 

Die Stiftung ist daher auf Zustiftungen und Spenden angewiesen.

Aufklärungs- und Informationsarbeit
Die Stiftung sucht den unmittelbaren Kontakt zu Suchtkranken, die noch leiden. Durch regelmäßige, bundesweite Medienkampagnen werden Betroffene in ihrem sozialen Umfeld angesprochen und erreicht.

 

Die Botschaft der Kampagne: "Alkohol-Probleme? Tun Sie den ersten Schritt! Hilfe finden Sie in einer Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe."

 

Pro Jahr beantwortet die Stiftung rund 1.000 Anfragen von Suchtkranken, Suchtgefährdeten und deren Angehörigen. Über die Datenbank der Stiftung sind über 6.000 Adressen von Selbsthilfegruppen bundesweit verfügbar. Hilfesuchende erhalten umgehend und kostenlos Informationsmaterial der Gruppen sowie Adressen am Wohnort.

 

Projekt-Förderung
Die Stiftung initiiert, fördert und berät bundesweit Zweckbetriebe. Das sind Gemeinschaften von arbeits- und oft auch chancenlosen Suchtkranken, die sich innerhalb eines gemeinnützigen Trägers zusammenschließen.
Ihr Ziel: Ohne Suchtmittel leben zu lernen, sowie sich und anderen zu Arbeit zu verhelfen. Die Stiftung stellt ihnen unter anderem Betriebseinrichtungen, Fahrzeuge und Maschinen zur Verfügung. Diese Investitionen sind Herausforderung und Chance zugleich, denn Arbeit ist für arbeitlose Suchtkranke die einzige Möglichkeit, dem Status von "Hilfsempfängern" zu entkommen.
Beispiele erfolgreicher Zweckbetriebe: Ausbildungswerkstätten für Bau- und Möbelschreiner, Bäckereien, Umzüge/Transporte, Landwirtschaft sowie im Dienstleistungsbereich. In den geförderten Zweckbetrieben lernen Suchtkranke, einen strukturierten Arbeitsalltag zu meistern, ohne Suchtmittel zu leben, wieder Verantwortung zu übernehmen und sich zu qualifizieren. Die Investitionen der Stiftung entlasten somit auch die Allgemeinheit, weil sie ehemals suchtkranken Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern wieder die Tür zum ersten Arbeitsmarkt öffnen.

Bank für Sozialwirtschaft AG Konto 777 55 00 BLZ 660 205 00